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fahrradcomputer mit höhenmesser

Vor ein paar Jahren war es noch undenkbar, sich mit einem Fahrrad auf einen Berg zu begeben. Bestenfalls in leicht hügeligem Gelände traf man Radfahrer an und dann auch nur auf den Wegen. Und die wirklich steilen Berge überließ man den Profi-Rennfahrern während der großen Radrennen. Durch die entsprechenden Begleitfahrzeuge brauchten diese auch keinen Fahrradcomputer mit Höhenmesser. Die Begleiter wussten immer genau, wo man sich befand, und aufgrund der Streckenplanung kannte man auch die genaue Höhe.

Mit dem verstärkten Aufkommen von Mountainbikes hat sich dies allerdings geändert. Mountainbikes sind, wie es der Name schon vermuten lässt, Fahrräder für das Gelände. Heute zwar vielfach auch in der Stadt eingesetzt, ist ihre eigentliche Bestimmung das Gelände auf Schotterpisten oder Waldwegen. Im Laufe der Zeit haben sich die Mountainbiker dabei immer höher ins Gelände hinauf gearbeitet und sind heute selbst im Hochgebirge kein seltener Anblick mehr. Mit steigender Höhe wurde es auch immer interessanter, die tatsächliche Höhe zu erfahren, Fahrradcomputer mit Höhenmesser bieten hier zuverlässige Auskunft.

Fahrradcomputer sind dabei ebenfalls eine Erfindung der neueren Zeit. Früher hatte man ein Tachometer am Fahrrad, um die gefahrene Geschwindigkeit und die zurückgelegte Entfernung zu messen. Mit einem Fahrradcomputer lassen sich dagegen wesentlich mehr Daten erfassen und vor allem auch speichern. So kann immer die höchste jemals gefahrene Geschwindigkeit abgerufen werden und auch die Durchschnittsgeschwindigkeit ist immer verfügbar.

Für Mountainbiker sind diese Werte nicht unbedingt wichtig, da sie sich im Gelände bewegen und hier andere Faktoren zählen als die Höchst- oder Durchschnittsgeschwindigkeit. Einen Mountainbiker interessiert vor allen Dingen eine herausfordernde Strecke, bei der er nicht auf Straßen geradeaus fahren muss. Wie es Skifahrer schon länger praktizieren, lassen sich mittlerweile auch Radfahrer mit Hubschraubern ins Gebirge bringen, um dann von dort ihre Tour zu starten und einen Weg nach unten zu suchen. Wanderwege sind dabei hilfreich, aber zur Not geht es auch ohne – querfeldein.

© Katja – Fotolia.com

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