Wichtige Tipps für ein effektives Fitness-Programm
Posted on Jan 12, 2011 under Allgemein | No CommentZu einem gesunden Lebensstil gehört auf der einen Seite eine bewusste Ernährung, auf der anderen Seite aber auch regelmäßiger Sport. Viele Menschen sind im Sportverein angemeldet und üben ihre Sportart mehrmals die Woche aus. Andere Menschen sind Mitglieder in Fitnessstudios und trainieren ihre Körper auf diese Weise. Hierbei können die Ziele durchaus unterschiedlich sein. Während es vor allem Männer sind, die sich in Fitnessstudios dem Krafttraining widmen, bevorzugen die meisten Frauen Ausdauertraining. Je nach persönlicher Zielsetzung sollte man sich, möglicherweise auch mit einem ausgebildeten Trainer, einen individuellen Trainingsplan erstellen. Diesen kann man nach einigen Wochen neu anpassen.
Im Rahmen des Krafttrainings gibt es diverse Konzepte, die sich mit der Zeit bewährt und durchgesetzt haben. Grundsätzlich sollte man den Körper nicht überlasten, indem man zum Beispiel nur einmal die Woche trainiert und an diesem Tag alle möglichen Muskeln nahezu bis zur Erschöpfung ermüdet. Wesentlich effektiver ist ein sogenanntes Split-Training. Hierbei trainiert man mehrmals die Woche und konzentriert sich bei jeder Trainingseinheit auf wenige Muskelregionen. So kann man etwa an einer Trainingseinheit hauptsächlich die Brust und den Bauch trainieren, während man sich bei der nächsten Trainingseinheit dem Rücken widmet und bei einer dritten Trainingseinheit die Arme und Beine in den Fokus stellt. Wie man das Training einteilt, richtet sich nach persönlichen Stärken und Schwächen und natürlich auch Vorlieben.
Ähnliches gilt auch für das Ausdauertraining. Es ist nicht unbedingt die effektivste Trainingsmethode, einmal pro Woche beispielsweise eine Marathonstrecke auf dem Laufband zu bewältigen.
Empfehlenswerter ist es auch hier, das Fitnessstudio mehrmals die Woche zu besuchen und kleinere Einheiten einzulegen. Auch kann das Fitness-Programm unterschiedliche Ausdauergeräte umfassen. So bieten die meisten Studios neben Laufbändern und Fahrrädern mittlerweile auch sogenannte Crosstrainer oder weitere Geräte an. Der Körper wird somit durch neue Reize stimuliert und man kann sich vielleicht durch die Abwechslung auch selbst besser motivieren.
Ein effektives Trainingsprogramm könnte somit folgendermaßen aussehen: Zum Warm-up läuft man sich 10-15 Minuten auf dem Laufband ein. Anschließend trainiert man zwei oder drei Muskelgruppen. Ratsam ist es hierbei, zunächst einen größeren Muskel, wie zum Beispiel den Brustmuskel, zu trainieren. Daraufhin kann man sich um kleinere Muskeln kümmern, etwa den Trizeps, der bei einer der beliebtesten Brustübung, nämlich dem Bankdrücken, bereits beansprucht wurde. Wenn man den Trizeps nun auch noch isoliert trainiert, steigert dies zusätzlich die Effektivität. Bei dem Krafttraining gilt außerdem, dass eine geringe Wiederholungszahl mit hohen Gewichten in erster Linie das Muskelvolumen und die Kraft steigert, während viele Wiederholung mit weniger Gewicht in erster Linie dem Training der Kraftausdauer dienen. Nicht zu vergessen ist, dass man auch beim Krafttraining sehr viele Kalorien verbrennt. Ein Krafttraining ohne allzu lange Pausen kann sogar mehr Kalorien verbrennen als Ausdauertraining. Im Anschluss kann man noch, je nachdem wie viele Kraftreserven noch vorhanden sind, beispielsweise für eine halbe Stunde Fahrrad fahren.